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Tag der Umwelt in Bamberg

Erde schützen 1

 

Am "Tag der Umwelt" am 27.07.3013 auf dem Maxplatz in Bamberg hatten wir die Möglichkeit viele Besucher mit veganen Broten und einer Minestrone auf leckere Weise mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu konfrontieren. Dafür haben wir uns einen Tag davor getroffen und zusammen mit der veganen Kochgruppe Vokühila kiloweise Gemüse geschnippelt und gekocht. Gelohnt hat es sich scheinbar, denn die Schüsseln, Töpfe und Tabletts waren schon leer, bevor das Fest vorbei war.

Als Eyecatcher haben wir einen selbstbeschrifteten Banner mit Sprüchen, die hoffentlich zum Nachdenken angeregt haben zwischen den Ständen gespannt. Wenn sich auch kommende Generationen an unserem Planeten erfreuen sollen, wäre es nicht verkehrt, wenn sich jeder mal überlegt, inwiefern er Nachhaltigkeit in seiner Ernährung umsetzen kann: Vegan und vegetarisch sind nur zwei von vielen Stichworten. Auch mit Saisonalität, Regionalität, Bio und unverarbeiteten Lebensmitteln kann einiges getan werden.

Stefan und ich haben auch bei dieser Veranstaltung wieder den Vebu-Stand unterstützt, Informationen und Flyer ausgegeben und einige Unterschriften gegen Massentierhaltung sammeln können. Sogar ein bekennender Fleischesser hat unterschrieben und dabei gesagt: "Ich esse sehr gerne Fleisch, aber Massentierhaltung muss wirklich nicht sein!"

Leider ist die Illusion von den weidenden Kühen auf der Wiese, Hennen die auf der Wiese picken und Schweinen die sich draußen im Matsch suhlen dürfen eben nichts weiter als eine Illusion. 97% (!) des Fleisches in Deutschland stammt aus Massentierhaltung. Billig, viel, schnell, mit Medikamenten und Hormonen vollgepumpt, Tod im Sekundentakt. Tiere als Ware und nicht als Lebewesen. Und mit jedem Griff in die Tiefkühltruhe im Supermarkt oder im Discounter unterstützt man diese Qual-Maschinerie.

(Bild: Thorben Wengert  / pixelio.d; www.pixelio.de)

28.7.13 22:00, kommentieren

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Veggie-Buddy Vebu

Eat him

 

Kennt ihr schon das Veggie-Buddy-Prinzip vom Vegetarierbund Deutschland e.V.?

 

Wenn man Lust und Zeit hat, Interessierten bei der Umstellung auf Pflanzenfutter zu helfen und mit Einkaufstipps, Rezepten, Erfahrungen, Ratschlägen und Informationen zur Seite zu stehen, kann man seiner örtlichen Vebu-Gruppe mitteilen, dass man sich als Veggie-Buddy engagieren möchte.

Umgekehrt findet man als hilfesuchender künftiger Veganer oder Vegetarier auf der Homepage der örtlichen Regionalgruppe die verschiedenen kurzen Steckbriefe der Veggie-Buddys, bei denen unter anderem auch steht, wie sie sich ernähren. Dort kann man sich schlau machen, wer wohl am besten passt und seinem auserwählten Veggie-Buddy telefonisch oder per Mail alle Fragen zum Veganismus oder Vegetarismus stellen, die ihm oder ihr auf der Seele brennen.

Seit einer Weile bin ich nun auch Vebu-Veggie-Buddy, nachdem ich sowieso schon einigen Bekannten für die entweder teilweise oder komplette Umstellung auf vegan jede Menge Fragen beantwortet habe. Das hat mich wirklich gefreut und ich habs deswegen auch sehr sehr gerne getan. So gerne, dass ich das auch "offiziell" für den Vebu machen wollte.

Als Vebu-Veggie-Buddy habe ich auch tatsächlich schon einige Mails mit entweder sehr spezifischen Fragen oder auch nur der Hoffnung auf allgemeine Tipps bekommen. Theoretisch kann man mit seinem Veggie-Buddy auch mal einkaufen gehen oder mit ihm kochen. Bisher hat bei mir danach aber keiner gefragt. =) 

In der Bamberger Regionalgruppe sieht das Ganze übrigens so aus:

http://bamberg.vebu.de/veggie-buddy/

Oben bei dem Logo kann man aber auch andere Städte aussuchen.

 (Foto: Wolfgang Weichenmeier  / pixelio.de ; www.pixelio.de)

1 Kommentar 25.7.13 08:49, kommentieren

Veganes Picknick im Hotel

 

http://www.musical-dome.de/fileadmin/img/img_musicaldome/content/programm/images/dSudB_338x338_KV_Eintrittskarten.jpg

 

Übers Wochenende waren wir auf einem kleinen Kulturtrip in Weimar, Jena und Leipzig. Da haben wir Schillers Wohnhaus und Goethes Gartenhaus besichtigt und am Sonntagabend mein absolutes Lieblingsmusical angesehen: "Die Schöne und das Biest" Das war so zauberhaft und ein bisschen individuell, da unsere Belle und ihr Vater einen osteuropäischen Akzent hatten. Nach kurzer Verwunderung habe ich mich ziemlich schnell daran gewöhnt und fand es dann auch ganz passend. Aber nun worauf ich eigentlich hinaus wollte:

Wir haben eine Nacht in einem Hotel verbracht, wo das Frühstsück für 15 Euro pro Person dazu gebucht werden konnte. Insgesamt 30 Euro für eine vermutlich ziemlich karge vegane Ausbeute haben wir nicht eingesehen und haben geplant, uns in einem Bioladen mit Futter einzudecken.

Samstagabend wollen wir eigentlich in Weimar essen, aber von dem, was uns die vegane Restaurantsuche happycow.net dazu ausgespuckt hat, waren wir nicht so überzeugt.

Mit dem Weimarer Reformhaus haben wir aber einen echten Glückstreffer gelandet. Ich bin da drin selig von einem mit veganen Prüdukten vollgestopften Regal zum nächsten geschwebt. Mein bester Fund: eine enorme Auswahl an Bonvita-Schokolade. Bonvita stellt Schokolade auf Reismilchbasis her und die ist einfach sooo gut <3

Erjagt haben wir uns dort:

  • zwei Hanf-Spacebars (unser Klassiker für unterwegs)
  • Landjäger (hat absolut bäh geschmeckt und würde ich nicht empfehlen... außer vielleicht, wenn man das in Senf ertränkt oder so)
  • Provameljoghurt Kirsche (Lecker!!)
  • 3 Pauly Torteletts (Soooo gut, vor allem, wenn man sie mit Joghurt oder Pudding füllt und ganz bestimmt auch mit Früchten)
  • Tartex-Aufstrich
  • Couscous-Salat (wegen MHD 50% günstiger)
  • Bonvita-Schokolade mit Reis-Crisps
  • Bonvita-Schokolade mit Kaffee

Dazu haben wir bei einem Bäcker noch sechs verschiedene vegane Teilchen gefunden: unter anderem Tomaten-Brötchen, Pepperoni-Brötchen und Vollkornbrötchen mit weißem Mohn.

Im Hotel angekommen habe ich daraus ein hübsches Picknick auf dem Bett hergerichtet und festgestellt, dass es ohne Besteck und Teller eventuell schwierig werden könnte. In der Küche des Hotels war man allerdigns hilfsbereit und hat uns nicht nur große Teller, Besteck und Stoffservietten gegeben, sondern uns auch darauf hingewiesen, dass wir es nicht zurückbringen müssen, sondern einfach im Zimmer, oder wenn uns das stört auch einfach im Gang vor unserer Tür auf den Boden, liegen lassen sollen. Es wird dann weggeräumt. Na dann =)

Von unserer Reformhaus-Beute wurden wir nicht nur beim Abendessen und beim Frühstück satt, sondern hatten sogar noch fast zwei Brötchen, ein Stückchen Spacebar und vier Torteletts für die Heimfahrt übrig und von den beiden Schokoladen liegt noch eine ganze Menge in unserer Süßigkeiten-Schublade.

Das Ganze hat uns übrigens 23 Euro gekostet. Im Vergleich dazu hätte das Hotelfrühstück 30 Euro gemacht und das Abendessen hätte es natürlich auch nicht gratis gegeben. 

Beim Leipziger Coffee Fellows hatten wir mit einer lieben Mitarbeiterin Glück, die sich lange für uns Zeit genommen hat, um uns zu beraten, was sie alles vegan machen kann, was sowieso vegan ist, wovon sie denkt, dass es vegan auch sehr lecker schmeckt und wovon sie uns lieber abraten würde, weil man für die vegane Variante eine ganze Menge weglassen müsste und sie uns nicht mehr garantieren könnte, dass es noch was schmeckt. Das war echt süß =) Ich habe mich dann für einen Iced Macchiato mit Sojamilch und Karamell entschieden und Stefan hat einen Iced Cappucchino XL genossen. Hachja, so lässt es sich leben.

Wer in Leipzig essen gehen möchte, dem kann ich das Zest empfehlen. Von außen sieht es sehr unscheinbar aus, aber innen ist es gemütlich und die Speisen sind richtig de luxe <3

Stefan hatte dort ein Sojasteak mit Calvados-Grüner Pfeffer-Apfelkrem an doppelt gebackenen Kräuter-Kartoffeln und grünen Bohnen in Zitronenbutter.

Für mich gab es Tortiglioni in weißem Port-Rahm zu marinierten Pfifferlingen, getrockneten Tomaten-Karotten-Fritüren, getoppt von Petersilienpesto und lila Blümchen.

Und zum Abschluss haben wir uns ein Dessert geteilt: Nelken-Vanille-Cracker mit marinierten Beeren und Karamel-Weiße Schokolade-Mousse.

Kann sich doch sehen lassen, oder? Die Karte wechselt auch alle zwei Monate. Die Köche sind dort also nicht nur verdammt gut, sondern auch noch kreativ.

Die Cocktails sind dort übrigens auch vegan. Falls es uns wieder mal nach Leipzig ziehen sollte, werde ich auf jeden Fall noch mal dort hingehen. 

23.7.13 10:00, kommentieren

Es heißt vegan - nicht veganisch

http://veganismus.ch/foren/misc/vegan-nicht-veganisch.png

 

Das Bild finde ich klasse, weil ich immer wieder auf jemanden stoße, der "veganisch" sagt und unglaublich immun ist gegen die Anmerkung "Es heißt vegan."

16.7.13 11:48, kommentieren

Vegan ist nicht nur gesund - vegan ist sogar gesünder

Gemüse

 

Vegane Ernährung kann helfen Volkskrankheiten, z.B. Übergewicht, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrangungen inklusive Herzinfarkt, Atherosklerose, Gicht und eine Reihe an Krebsarten, vorzubeugen. Sogar bei der Therapie einiger dieser Krankheiten wirkt eine vegane Ernährung unterstützend.

Der Verzehr von Fleisch, Wurst und anderen tierischen Produkten erhöht das Risiko irgendwann an diesen Krankheiten leiden zu müssen enorm. 

Wusstet ihr beispielsweise, dass Krebs nicht ein unausweichliches Schicksal ist, das einen ereilt, sondern dass man zu einem sehr großen Anteil selbst in der Hand hat, ob es dazu kommen muss? Die statistisch gesehen häufigste Ursache für eine Krebserkrangung ist mit 35% die Ernährung (Fleisch, Wurst, Käse, Milch und Milchprodukte, gegrillte und gebratene Lebensmittel tierischen Ursprungs...), sehr dicht gefolgt vom Rauchen mit 33%.

Ein Nichtraucher, der sich pflanzlich ernährt, hätte dadurch schon ein fast um 70% geringeres Risiko an Krebs zu erkranken.

Der Anteil erblich bedingter Krebserkrankungen liegt unter ca. 5-10 %

 

Die Zahlen stammen aus dem wissenschaftlichen Medizin- und Ernährungsbuch "Vegetarische Ernährung" von Claus Leitzmann und Markus Keller, 2.Auflage aus dem UTB Verlag. Studenten müssten über ihr Uni-Netz gratis an den Volltext kommen. Für alle anderen gibt es das Buch in der Buchhandlung für 22 Euro

Wer keine Lust hat, die Fakten selbst nachzulesen, dem empfehle ich zum Einstieg diese beiden Videos:

Im ersten Film stellt Dr. med. Ernst Walter Henrich im ersten Teil aktuelle Studien vor, die den Zusammenhang von tierischen Produkten und den Volkskrankheiten darstellen. Im zweiten Teil geht er auf essentielle Nährstoffe ein. Ganz nett auch für Veganer, die gerne man gefragt werden: "Und woher bekommst du dein *hier beliebigen Nährstoff einfügen, von dem der/die Fragesteller/in mit Sicherheit auch nicht weiß, wo ER/SIE ihn herbekommt*"

http://www.youtube.com/watch?v=PrKL4lCSecc

 

Der zweite Film zeigt, wie vegane Ernährung nicht nur präventiv wirkt, sondern auch bei der Therapie helfen kann. Einige der Protagonisten konnten nach der Umstellung auf vegane Ernährung einige ihrer Tabletten absetzen.

 http://www.dailymotion.com/video/xux1c7_gabel-statt-skalpell-gesunder-leben-ohne-fleisch_news?from_related_right#.UeUNJKwXfIW

(Foto: Daniel Gehrtz  / pixelio.de; www.pixelio.de)

16.7.13 11:27, kommentieren

Stillbörse für vegan lebende Mütter

http://www.peta.de/img/mdb/PETA_AliciaS_Vegan1_72.jpg

 

Die amerikanische Schauspielerin und vegan lebende Mutter Alicia Silverstone hatte eine ungewöhnliche Idee, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Sie hat in den USA eine Tauschbörse gegründet für vegane Mütter, die nicht genügend Milch haben, um ihre Babys voll stillen zu können. Da aber Muttermilch für einen Säugling gesünder ist als jede industriell hergestellte Babynahrung, können sich hier vegane Mütter miteinander vernetzen und sich gegenseitig quasi als Amme aushelfen. Babys, deren Mütter nicht stillen können, haben so die Möglichkeit von der gesunden Muttermilch anderer Veganerinnen zu profitieren, die zu viel Milch produzieren.

http://thekindlife.com/blog/post/kind-mama-milk-share

Was haltet ihr davon? Vor allem die Meinungen veganer Mamas würden mich interessieren.

10.7.13 18:01, kommentieren

Vegetarierbund Deutschland e.V.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/dc/Vebu_logo_big.png

 

Mit Kampagnen wie den meatout-Tagen, dem Veggie-Donnerstag oder der vegetarisch-veganen Weiterbildung für Köche versucht diese große Interessensvereinigung für Vegetarier und Veganer den Fleischverzehr in Deutschland zu verringern.

Bei ihrer Argumentation beziehen sie tier- und menschenethische, gesundheitliche und die Umwelt betreffende Aspekte ein. Ich persönlich finde das gut. Auch wenn die meisten Vegetarier und Veganer wohl aus tierethischen Gründen (weitgehend) auf Tierprodukte verzichten, spricht die Empathie zu Tieren leider nicht jeden an. Vor allem nicht zu Tieren, die in unserem Kulturkreis auf dem Teller landen. Da schafft es die breite Gesellschaft noch sehr gut zu unterscheiden zwischen dem süßen Ferkelchen und dem leckeren Hund – oder andersrum?

Die Tatsache, dass schon geringer Fleischkonsum das Risiko, an Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs zu erkranken oder zu sterben, in die Höhe schnellen lässt, bringt vielleicht auch noch den ein oder anderen dazu über sein Essverhalten nachzudenken. Auf die gesundheitlichen Aspekte möchte ich hier gar nicht weiter eingehen. Dem Thema widme ich mal einen eigenen Eintrag. Nur schon mal ein Buchtipp:

„Vegetarische Ernährung“ von Claus Leitzmann und Markus Keller aus dem wissenschaftlichen Studienbuchverlag UTB (Sparte: Ernährungswissenschaft; Medizin) (Studenten kommen über ihren Uni-Server sogar gratis an den Volltext)

Die Aktionen vom Vebu e.V. finde ich jedenfalls super. Sie organisieren bzw. unterstützen beispielsweise regelmäßig Veranstaltungen, wie die veggieworld-Messen, das vegan-vegetarische Sommerfest und Seminare, die Informationen bieten zu Gesundheit (z.B. Krebsprävention), Hilfen für vegane oder vegetarische Existenzgründer oder für Köche, die ihr Repertoire um eine pflanzliche Komponente bereichern möchten.

Wenn ihr vor Ort etwas tun wollt, z.B. das vegane Speisenangebot in Restaurants erweitern, die Kennzeichnung veganer Produkte in Bäckereien oder Läden anregen, Informationsstände auf Veranstaltungen in der eigenen Stadt mitorganisieren oder auch den Austausch mit anderen Veganern sucht, könnt ihr hier http://vebu.de/vebu/regionalgruppen nachsehen, ob es in eurer Stadt eine Vebu-Regionalgruppe gibt. Wenn es keine gibt und ihr euch dazu motiviert fühlt, könnt ihr euch auch überlegen, selbst eine zu gründen.

Es lohnt sich auch, einen Blick auf die Internetseite des Vereins zu werfen. Hier findet man unter anderem umfassende Informationen zu:

  • Geplanten und abgeschlossenen Kampagnen
  • Termine für Veranstaltungen rund um Veganismus und Vegetarismus
  • Studien und Infos zur pflanzlichen Ernährung  als Prävention von Krankheiten
  • Verzeichnisse von veggie-freundlichen Ärzten, Restaurants, Tierrechtsgruppen etc.
  •  Nährstofftabellen und -informationen
  • Informationen, wie die Tierhaltung in Deutschland aussieht
  • Informationen zu Fleischkonsum und Klimawandel

Und noch so viel mehr..

Meiner Meinung nach ist die Seite nicht nur für Veganer und Vegetarier interessant, sondern bietet auch unglaublich viel Informationsmaterial für Menschen, die bereit sind ein klein bisschen über ihren Schnitzel-Tellerrand hinaus zu blicken =)

http://vebu.de/

10.7.13 16:39, kommentieren