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Veganes Picknick im Hotel

 

http://www.musical-dome.de/fileadmin/img/img_musicaldome/content/programm/images/dSudB_338x338_KV_Eintrittskarten.jpg

 

Übers Wochenende waren wir auf einem kleinen Kulturtrip in Weimar, Jena und Leipzig. Da haben wir Schillers Wohnhaus und Goethes Gartenhaus besichtigt und am Sonntagabend mein absolutes Lieblingsmusical angesehen: "Die Schöne und das Biest" Das war so zauberhaft und ein bisschen individuell, da unsere Belle und ihr Vater einen osteuropäischen Akzent hatten. Nach kurzer Verwunderung habe ich mich ziemlich schnell daran gewöhnt und fand es dann auch ganz passend. Aber nun worauf ich eigentlich hinaus wollte:

Wir haben eine Nacht in einem Hotel verbracht, wo das Frühstsück für 15 Euro pro Person dazu gebucht werden konnte. Insgesamt 30 Euro für eine vermutlich ziemlich karge vegane Ausbeute haben wir nicht eingesehen und haben geplant, uns in einem Bioladen mit Futter einzudecken.

Samstagabend wollen wir eigentlich in Weimar essen, aber von dem, was uns die vegane Restaurantsuche happycow.net dazu ausgespuckt hat, waren wir nicht so überzeugt.

Mit dem Weimarer Reformhaus haben wir aber einen echten Glückstreffer gelandet. Ich bin da drin selig von einem mit veganen Prüdukten vollgestopften Regal zum nächsten geschwebt. Mein bester Fund: eine enorme Auswahl an Bonvita-Schokolade. Bonvita stellt Schokolade auf Reismilchbasis her und die ist einfach sooo gut <3

Erjagt haben wir uns dort:

  • zwei Hanf-Spacebars (unser Klassiker für unterwegs)
  • Landjäger (hat absolut bäh geschmeckt und würde ich nicht empfehlen... außer vielleicht, wenn man das in Senf ertränkt oder so)
  • Provameljoghurt Kirsche (Lecker!!)
  • 3 Pauly Torteletts (Soooo gut, vor allem, wenn man sie mit Joghurt oder Pudding füllt und ganz bestimmt auch mit Früchten)
  • Tartex-Aufstrich
  • Couscous-Salat (wegen MHD 50% günstiger)
  • Bonvita-Schokolade mit Reis-Crisps
  • Bonvita-Schokolade mit Kaffee

Dazu haben wir bei einem Bäcker noch sechs verschiedene vegane Teilchen gefunden: unter anderem Tomaten-Brötchen, Pepperoni-Brötchen und Vollkornbrötchen mit weißem Mohn.

Im Hotel angekommen habe ich daraus ein hübsches Picknick auf dem Bett hergerichtet und festgestellt, dass es ohne Besteck und Teller eventuell schwierig werden könnte. In der Küche des Hotels war man allerdigns hilfsbereit und hat uns nicht nur große Teller, Besteck und Stoffservietten gegeben, sondern uns auch darauf hingewiesen, dass wir es nicht zurückbringen müssen, sondern einfach im Zimmer, oder wenn uns das stört auch einfach im Gang vor unserer Tür auf den Boden, liegen lassen sollen. Es wird dann weggeräumt. Na dann =)

Von unserer Reformhaus-Beute wurden wir nicht nur beim Abendessen und beim Frühstück satt, sondern hatten sogar noch fast zwei Brötchen, ein Stückchen Spacebar und vier Torteletts für die Heimfahrt übrig und von den beiden Schokoladen liegt noch eine ganze Menge in unserer Süßigkeiten-Schublade.

Das Ganze hat uns übrigens 23 Euro gekostet. Im Vergleich dazu hätte das Hotelfrühstück 30 Euro gemacht und das Abendessen hätte es natürlich auch nicht gratis gegeben. 

Beim Leipziger Coffee Fellows hatten wir mit einer lieben Mitarbeiterin Glück, die sich lange für uns Zeit genommen hat, um uns zu beraten, was sie alles vegan machen kann, was sowieso vegan ist, wovon sie denkt, dass es vegan auch sehr lecker schmeckt und wovon sie uns lieber abraten würde, weil man für die vegane Variante eine ganze Menge weglassen müsste und sie uns nicht mehr garantieren könnte, dass es noch was schmeckt. Das war echt süß =) Ich habe mich dann für einen Iced Macchiato mit Sojamilch und Karamell entschieden und Stefan hat einen Iced Cappucchino XL genossen. Hachja, so lässt es sich leben.

Wer in Leipzig essen gehen möchte, dem kann ich das Zest empfehlen. Von außen sieht es sehr unscheinbar aus, aber innen ist es gemütlich und die Speisen sind richtig de luxe <3

Stefan hatte dort ein Sojasteak mit Calvados-Grüner Pfeffer-Apfelkrem an doppelt gebackenen Kräuter-Kartoffeln und grünen Bohnen in Zitronenbutter.

Für mich gab es Tortiglioni in weißem Port-Rahm zu marinierten Pfifferlingen, getrockneten Tomaten-Karotten-Fritüren, getoppt von Petersilienpesto und lila Blümchen.

Und zum Abschluss haben wir uns ein Dessert geteilt: Nelken-Vanille-Cracker mit marinierten Beeren und Karamel-Weiße Schokolade-Mousse.

Kann sich doch sehen lassen, oder? Die Karte wechselt auch alle zwei Monate. Die Köche sind dort also nicht nur verdammt gut, sondern auch noch kreativ.

Die Cocktails sind dort übrigens auch vegan. Falls es uns wieder mal nach Leipzig ziehen sollte, werde ich auf jeden Fall noch mal dort hingehen. 

23.7.13 10:00

Letzte Einträge: Stillbörse für vegan lebende Mütter, Es heißt vegan - nicht veganisch, Tag der Umwelt in Bamberg

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